Abschluss/Zertifikat


Prüfung nach Modul 1

Das Modul I schließt mit einer schriftlichen und praktischen Prüfung ab, die in der Medizin und Lebenskunst Akademie abgelegt wird. Voraussetzung zur Prüfungszulassung ist die Teilnahme an allen Kursen des Moduls 1. Nach bestandener Prüfung wird den Absolventen ein Zertifikat in parietaler/struktureller Osteopathie überreicht.

 

Prüfung nach Modul 2

Das Modul 2 schließt mit einer schriftlichen und praktischen Prüfung ab, die in der Medizin und Lebenskunst Akademie abgelegt wird. Voraussetzung zur Prüfungszulassung ist die Teilnahme an allen Kursen des Moduls 2. Nach bestandener Prüfung wird den Absolventen ein Zertifikat in viszeraler Osteopathie überreicht.

 

Prüfung nach Modul 3

Das Modul 3 schließt mit einer schriftlichen und praktischen Prüfung ab, die in der Medizin und Lebenskunst Akademie abgelegt wird. Voraussetzung zur Prüfungszulassung ist die Teilnahme an allen Kursen des Moduls 3. Nach bestandener Prüfung wird den Absolventen ein Zertifikat in Kraniosakraltherapie überreicht.

 

Prüfung nach Modul 4

Das Modul 4 schließt mit einer schriftliche und praktischen Prüfung ab. Prüfungstermine werden zweimal jährlich angeboten. Die Prüfung besteht in einer schriftlichen und praktischen Prüfung, die in der Medizin und Lebenskunst Akademie abgelegt wird.

 

Abschlussprüfung Osteopathie nach Modul 6

Die gesamte Osteopathie Ausbildung (Module 1-6) schließt mit einer osteopathischen schriftlichen und praktischen Abschlußprüfung ab. Die bestandene Abschlußprüfung berechtigt zur therapeutischen Mitgliedschaft im Verband für Osteopathie und ganzheitliche Therapie e.V.

 

Abschlussarbeit Osteopathie

Nach dem Besuch der Module 5 bis 6 gibt es die Möglichkeit, über ein osteopathisches Thema, das von der Schulleitung geprüft wird, eine Abschlussarbeit anzufertigen, die vor einer Jury von Osteopathen vorgestellt und bewertet wird. Man kann die osteopathische Abschlussarbeit bereits im Modul 6 beginnen. Die Themenauswahl wird individuell mit einem Tutor besprochen, dieser begleitet den Schüler auch während der Erstellung der Arbeit. Eine Prüfungskommission überprüft und diskutiert die eingereichte Studie und bewertet sie.

 

Rechtliche Aspekte

Die Ausbildung zum Therapeuten für Osteopathie ist in Deutschland nicht staatlich, sondern allein durch private Bildungsträger geregelt, obwohl der Bedarf an gut ausgebildeten Osteopathietherapeuten hierzulande sehr groß ist. Bis heute gibt es in Deutschland kein staatliches Diplom für die Ausbildung in Osteopathie.  Der Begriff Osteopath ist daher auch keine erlaubte Berufsbezeichnung  und die Ausbildung gesetzlich nicht geregelt.

Deshalb sind alle Titel, die in Deutschland vergeben werden, rein privater Natur. In Amerika hingegen gibt es für den Bereich Osteopathie eine staatliche, universitäre Ausbildung, die mit einem Titel abschließt. In Deutschland hat dieser Titel zwar keine akademische Bedeutung, wird aber trotzdem von einigen Schulen auf Privatbasis verliehen.

Aber: Osteopathie ist Heilkunde; in Deutschland darf Heilkunde nur von Ärzten und Heilpraktikern ausgeübt werden. Wer daher in Deutschland osteopathisch behandeln möchte und somit die Osteopathie als Beruf ausführen möchte, benötigt hierfür einen medizinischen Berufsabschluss als Arzt oder Heilpraktiker. Wir empfehlen allen osteopathisch ausgebildeten Physiotherapeuten und Masseuren- sofern sie  osteopathisch arbeiten wollen – die Heilpraktikerprüfung abzulegen.

Die Medizin und Lebenskunst Akademie bietet deshalb Vorbereitungskurse auf die amtsärztliche Prüfung zum Heilpraktiker an, die gleichzeitig oder nach der Osteopathie Ausbildung gebucht werden können (Modul 9).

Es empfiehlt sich, die Ausbildung in Osteopathie und Heilpraktiker gleichzeitig zu machen, da die Basisthemen wie Anatomie, Physiologie, Pathophysiologie, innere Organe, Diagnose usw. identisch sind.

 

Voraussetzungen

Die Ausbildung  richtet sich  an Berufe des medizinischen Bereiches wie Ärzte, Heilpraktiker, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten sowie Masseure mit Zusatzausbildung Manuelle Therapie.