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Osteopathie Ausbildung abgeschlossen! und nun? Wege in die Selbstständigkeit.

Posted on: August 6th, 2015 by ukastiel No Comments

Welche freiberuflichen Perspektiven eröffnen sich nach der Osteopathie Ausbildung?

Der vorliegende Artikel versucht grundlegende Fragen zum Thema Selbstständigkeit in der Osteopathie aufzuwerfen und liefert erste Handlungsempfehlungen.

 

 Osteopathie-und-Selbstständigkeit

 

Die Osteopathie Ausbildung haben Sie erfolgreich abgeschlossen und eine Fülle an Möglichkeiten für den Einstieg in die Arbeitswelt steht Ihnen nun offen. Doch wer die Selbstständigkeit wählt, muss im Vorfelde einiges beachten , um sich als erfolgreicher Unternehmer langfristig behaupten zu können.

 

Die Planung

In einem ersten Schritt folgt die Vorabplanung. Sie müssen sich Gedanken darüber machen wie, wo, wann, und womit die Selbstständigkeit erfolgen soll. Wollen Sie haupt- oder nebenberuflich als Freiberufler arbeiten? Soll eine eigene Praxis gegründet oder eine bereits bestehende übernommen werden? Wieviel Konkurrenz befindet sich in der Umgebung und ist überhaupt ein Markt für Ihre Dienstleistung vorhanden?

Die IHK bietet ausführliche Informationen zum Thema Planung und Existenzgründung. Im Jahr 2014 wurden 227703 Einstiegs- und Beratungsgespräche durchgeführt, Sie stehen also nicht alleine da. Lassen Sie sich Informationen und Hilfe für einen guten Start in die Freiberuflichkeit geben. Die passende IHK für Ihren Standort können Sie anhand der folgenden Datenbank herausfinden:

http://www.dihk.de/ihk-finder/ihk-finder-dihk.html

 

Der Businessplan

Pflicht für einen stressfreien Start in die Selbständigkeit nach der Osteopathie Ausbildung ist – wie bei jedem Unternehmer – ein sogenannter Businessplan. Er dient als Grundlage für die gesamte Planung und beinhaltet unter Anderem

- Die Geschäftsidee

- Eine Standortanalyse

- Die Budgetverwaltung

- Eine Marktanalyse

- Gedanken über Übernahme oder Neugründung

- Finanzierungsformen

 

Im Businessplan enthalten sind darüber hinaus auch persönliche Voraussetzungen, sprich Antworten auf Fragen wie beispielsweise

 

- Was genau haben Sie in ihrer Osteopathie Ausbildung gelernt?

- Welche Fähigkeiten haben Sie speziell ausgebaut oder in welchen Bereichen oder Anwendungen unterscheiden Sie sich von anderen Osteopathen und sind demnach konkurrenzfähig?

- Was genau zeichnet sie persönlich als Osteopath aus?

 

Der Investitionsplan

Wer gründen will, braucht Kapital. Eine gute Vorbereitung beinhaltet deshalb auch einen Investitionsplan, in dem das benötigte Kapital skizziert wird. Hilfreich dabei sind Fragen, wie

- Soll in eine bereits vorhandene Praxis investiert werden?

- Steht nach der Osteopathie Ausbildung Eigenkapital zur Verfügung oder wird Fremdkapital (Kredit) benötigt?

- Sind Rücklagen vorhanden?

- Kann auf finanzielle Hilfe zurückgegriffen werden oder gibt es Zuschüsse?

 

Die Buchhaltung

In der Osteopathie Ausbildung wird dieser Bereich in der Regel nicht gelehrt. Erkundigen Sie sich daher rechtzeitig über Möglichkeiten, sich grundlegende Fähigkeiten im Rechnungswesen anzueignen. Im Internet gibt es hierfür dutzende von Bildungsanbietern. Buchhaltungskurse finden Sie beispielsweise unter

http://www.kursfinder.de/suche/rechnungswesen-buchhaltung

 

Sind Sie bereits selbstständiger Osteopath? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?

Wir freuen uns auf Ihre Tipps hier bei uns im Blog!

 

 

 

Quellen:

muenchen.ihk.de, [online],  “Existenzgruenderzahlen-16.03.2012″,

https://www.muenchen.ihk.de/de/starthilfe/Unternehmensgruendung/Gruendung-aus-der-Arbeitslosigkeit/Existenzgruenderzahlen-16.03.2012-, gesichtet Aug 2015

focus.de, [online], “business-plan-finanzierungsplan-woher-kommt-das-geld”, http://www.focus.de/finanzen/karriere/existenzgruendung/tid-13676/business-plan-finanzierungsplan-woher-kommt-das-geld_aid_381133.html, gesichtet Aug 2015

muenchen.ihk.de, [online], “gruenderreport-dihk-201″, https://www.muenchen.ihk.de/de/starthilfe/Anhaenge/gruenderreport-dihk-2015.pdf,gesichtet Aug 2015

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